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Nobra

Wer steckt hinter Nobras Vibrator- und Dildoatelier?

Vielleicht möchtest Du gerne wissen, was das denn überhaupt für Leute sind, die Dich mit diesen Seiten hier von dem schönsten und stärksten je dagewesenen Sexspielzeug überzeugen wollen? Sehr gerne stellen wir uns bei Dir vor und möchten Dir dabei auch einen Einblick geben auf unseren Hintergrund, unsere Motivation und unser Treiben!

Nina und Jan heissen wir (1966 in Berlin und 1963 in Hamburg geboren) und leben ein bisschen fernab von allem in einem kleinen Ort im Harz im Sösetal, der sich 'Riefensbeek-Kamschlacken' nennt. Vom Internetauftritt bis zum geschnürten Paket, für alles zu unseren Spielzeugen arbeiten wir hier im kleinen privaten Rahmen als das ‚Nobra-Team' eng zusammen und ergänzen uns nach unseren Vorlieben und Fähigkeiten. Jan sorgt für die technischen Belange mit den Motoren, Reglern und den schwereren Arbeiten, während mein Aufgabenschwerpunkt bei der schönen Ausführung unserer Spielzeuge (Modellieren, Oberflächenfinish) und der Kommunikation mit Dir liegt.

Wir betrachten uns nicht als kommerzielles Unternehmen, sondern verstehen uns vielmehr als einfache Handwerker (mit etwas künstlerischem Anspruch), die sich aufgemacht haben mit ihrer Arbeit Freude zu bereiten, ganz im Sinne einer befriedigenden Berufung, für uns und für Dich!

Aber wie konnten wir dorthin gelangen, eine Dildomacher-Zunft wie früher im alten Griechenland gibt es doch heutzutage gar nicht mehr, stattdessen nur seelenlose Maschinen in einer gigantischen, geradezu menschenverachtenden Sexindustrie?

Ja, zunächst sah unsere Lebensplanung auch ganz anders aus, eigentlich wollten wir als Geologen im Schosse von Mutter Erde Schätze suchen. Dabei haben wir uns übrigens auch kennengelernt, nämlich als Studenten an der FU-Berlin. Lake Lahontan, Nevada, 2.August 1993, unser HochzeitstagAuch dort schon fanden wir uns mit der Begeisterung für dieselbe Sache, in dem Fall dem Zusammenwirken der Kräfte der Natur in den geologischen Prozessen, auf einer Wellenlänge und wurden entsprechend rasch ein Paar (mal abgesehen davon, dass wir uns gegenseitig schlicht äusserst sexy fanden ;-) ).

Jan war schon ein paar Semester weiter und hatte gerade das Diplom frisch in der Tasche, da trieb es ihn Berufs-bedingt schon zu weiten Reisen in die Welt, u.a. auch nach Nevada. Ihn dort zu besuchen bot uns die Gelegenheit mal eben rasch zu heiraten, schön unkonventionell, ein bisschen romantisch, aber auch schon mit der Ahnung, dass man als Geologen wohl leider sehr häufig und lang getrennt leben wird, da konnte so ein gegenseitiges Versprechen nicht schaden.

Als nächstes verschlug es uns allerdings erstmal nach Clausthal-Zellerfeld an die dortige TU. Da saßen wir nun, so plötzlich herausgerissen aus dem städtischen Treiben und fernab der ‚grossen weiten Welt' mitten im Harz. Hmm, aber gar nicht so schlecht, dieses kleine Städtchen und vor allem die Umgebung hat doch einiges zu bieten! Z.B. im Sommer diese herrlichen idyllischen Teiche, an denen man so ungezwungen die Sonne, das tiefe klare Wasser und sich gegenseitig geniessen kann, einfach toll. Überhaupt viel Muße. Viel Gelegenheit sich etwas auszudenken und verschiedene Gelüste zu entwickeln!

Die Verbindung mit der Aussenwelt gab der Computer und das sich damals erst entwickelnde Internet. Jan spezialisierte sich auf's Bildchen sammeln, bei mir war's mehr das chatten. Daher übrigens auch der Name ‚nobra', den hatte ich mir als nick im chat zugelegt, abgeleitet von meinen Mädchennamen-Initialen, aber vor allem steht er mir mit seiner englischen Bedeutung no-bra = ohne BH auch als Synonym für Zwanglosigkeit und das Ablegen von Konventionen!

Jans (verbotenerweise am Institut) per Glasfaser und Sammel-Roboter zu Zehntausenden heruntergeladene Bildchen nahmen derweil Überhand, flimmerten ständig als Bildschirm'schoner' und man konnte sich nie sicher sein, nicht im nächsten Augenblick von einer besonders drastischen oder einfach miesen Darstellung abgetörnt zu werden. ‚Also entweder ich lösch den ganzen Mist, oder es wird sich hingesetzt und gefiltert, grrr!'

Das erwies sich als eine sehr gute Idee! Daraufhin saßen wir nicht mehr getrennt, sondern beieinander am Bildschirm und haben die Bildchen (aus)sortiert. Hoppla, da konnte ich doch auch bei mir eine Reaktion auf visuelle Reize feststellen! Hmm, waren wir beide, man kann es nicht anders sagen, aufgegeilt davon! Je länger, je lieber und so haben wir die Bildchen nicht nur auf der Festplatte sortiert, sondern gleich mit den frisch für die Institutspage erworbenen Webdesign-Kenntnissen als navigierbare CD zusammengestellt. Titel: Nobra's Pursuit of Pleasure 98. Natürlich konnten wir die nicht nur als ein einziges Exemplar für uns behalten, denn wir waren auch ein bisschen stolz auf das Ergebnis mit wirklich hübschen Bildchen, der Navigation und sogar Musikbegleitung. Also waren rasch einige Kopien gebrannt und im Freundeskreis verteilt.

Und da kam es zum ersten Mal, das spannende Gefühl für andere in Sachen Sex etwas zu geben, das Staunen und vor allem aber auch das Leuchten in den Augen unserer Freunde zu beobachten, die wir damit überraschten! Hier mussten wir unbedingt weitermachen und uns einiges Ausdenken. Es kam die Idee zu dem Spiel 'Metamorphosis', dass wir in wochenlanger fieberhafter Anstrengung und -regung als eine Geburtstagsüberraschung für Freunde mit allem drum und dran zusammenbastelten. Ausserdem hatte ich in der Zeit auch grosses Vergnügen am Mischen verschiedener Lotionen und (Gleit-)Mittelchen, nur für uns, aber auch zum Verschenken. 'lubricious body-lubricants'

Sexspielzeug hatte uns bis dahin schon eine ganze Weile begleitet. Bereits in früher Jugend, als zarte Jungfrau, hatte ich Gelegenheit die Wirkung von starken Vibrationen kennenzulernen. Meine lieben Eltern besaßen eins dieser netzbetriebenen Massageapparate, wie sie damals in kaum einem Haushalt fehlten. An irgendeinem langweiligen Sonntagnachmittag 'allein zu Haus' kam mir wohl die Idee mit diesem Gerät ein wenig herumzuspielen und dabei den eigentlichen Anwendungsbereich zu überschreiten. Das war recht angenehm und nachfolgend habe ich mich dann ganz gern ab und an damit vergnügt!

Auch Jan kannte Sexspielzeug schon aus der Zeit vor unserem Zusammensein. Die kleinen Probleme beim Sex mit seiner früheren langjährigen Freundin hatten ihn dazu gebracht ein paar aufklärende Bücher (aus dem Regal der grossen Schwester der Freundin) zu studieren. Vor allem das berühmte 'For Yourself' von Lonnie Garfield Barbach zeigte vielversprechende Strategien auf, darunter auch die Anwendung von Massagegeräten zur Orgasmustherapie. Nun, mein lieber Jan ist sicher immer noch stolz darauf, damals mit Hilfe von etwas 'Werkzeug', so einige Barrieren niedergerungen zu haben!

Und brannte wohl schon darauf, später mit mir seine früheren Erfahrungen auszutauschen und fortzuleben, auch wenn der 'therapeutische Hintergrund' ;-) bei mir fehlte. Für meinen Job an der FU-Berlin sollte ich einige Wochen mit dem Forschungsschiff 'Sonne' in See stechen, die erste längere Trennung seitdem wir zusammen waren. Es schien ihm eine gute Gelegenheit mir zur Abfahrt einen dieser typischen weissen Hartplastik-Massagestäbe in die Hand zu drücken, nach dem Motto 'hey, lass die Finger von den Matrosen, spiel lieber hiermit und bleib mir treu! Meine frühe jugendliche Episode hatte ich ihm gar nicht verraten und so war ich begeistert von seiner guten Idee, wieder zeigte sich, wie gut wir doch zusammenpassen mit unseren gemeinsamen Vorlieben. Klar hat es erstmal Spass gemacht mit dem Spielzeug und allein in der Koje, das habe ich mir durchaus gern gegönnt!

Zurück an Land konnten wir es beide kaum abwarten, den Vibrator im gemeinsamen Liebesspiel auszuprobieren. Ein- zweimal war es schön, aber dann nahm doch die Erkenntnis überhand, dass dieses billige Ding zwar kurzzeitig die Fantasie anheizen konnte, aber ansonsten hauptsächlich nur einen Riesenlärm macht. An Bord war mir das bei dem Gedröhn der Maschinen und der stampfenden See gar nicht so sehr aufgefallen.

Auf der Suche nach etwas besserem haben wir dann auch zusammen öfter Sexshops besucht und Kataloge gewälzt. Das war jedesmal wieder eine spannende Beschäftigung, man konnte das Suchen mit langsam steigender Erregung sehr geniessen, aber ein brauchbares Spielzeug haben wir dabei nicht entdecken können. Im Gegenteil, nach so einigen Einkäufen der verschiedensten toys wurde klar, dass es wohl keine andere Branche gibt, in der eine annähernd dreiste Menschenverachtung und Gewinnsucht herrscht! Ist ja erschreckend, was für ein minderwertiges Zeugs da zu teuren Preisen verramscht wird! Klar wurde auch wieder so ein netzbetriebenes Massagegerät angeschafft, aber für das Spiel zu zweit sind diese Apparate denkbar ungeeignet und wir suchten auch kein Therapiegerät. Nein, ein schönes phallisches Spielzeug mit kräftiger Schwingung, mit dem ich mich von meinem lieben Jan nach Herzenslust verwöhnen lassen könnte, sollte es sein, aber so etwas gab es einfach nicht.

Den letzten Anstoss zur Eigeninitiative gab ein nächtlicher Bummel über Hamburgs Reeperbahn. Das gewohnte Bild, zehnermeter lange Regale mit Spielzeug in zwar mannigfaltiger Ausführung aber in gewohnt einheitlicher Scherzartikel-Qualität, schrecklich, alleine schon die ausdünstende chemische Wolke drumherum! So haben wir nur abwechselnd ein bisschen geschmunzelt und lamentiert, aber nichts gekauft. Nur ein interessantes Objekt war dabei, nämlich ein transparenter Hartplastik-Vibrator, bei dem sich der einfache Mechanismus mit winzigem Motörchen und Schwungmasse sehen liess. Na, das liesse sich doch selbst erheblich besser machen!

Kaum zurück von diesem Ausflug und zu Besuch bei Jans Eltern, kramt Jan aus der Bastelecke seines Vaters ein Kistchen mit verschiedensten Elektromotoren hervor und wirft den Lötkolben an. Schon kurz darauf kommt er strahlend mit irgendeinem Plastikdosenteil mit Kabel daran an und sagt 'hey, fühl mal!' Summm, wow, das vibriert ja richtig! Klar, da musste weitergemacht werden. Elektronik-Anbieter wurden abgeklappert nach verschiedensten Motoren, jede Menge Experimente durchgeführt und bald war ein richtig guter Antrieb gefunden. Nur was nützt der stärkste Motor mit toller Schwingung allein, ein schönes Spielzeug hatte ich mir anders vorgestellt. Also ran an's Modellieren, meine Aufgabe! Und für die Umsetzung des Modells zum fertigen Spielzeug war von vornherein klar, dass dafür nur das beste Silikon in Frage kommt. Hier lag die grösste Herausforderung, wie kann man dieses schwierige Material so verarbeiten, dass dabei etwas wirklich schönes herauskommt?! Es hat doch eine ganze Weile und viele Versuche gebraucht, bis zum ersten Spielzeug, dass den hochgesteckten Ansprüchen wenigstens einigermassen nahekam.

Aah, aber die Mühe hatte sich gelohnt, was für ein Genuss! Sehr schnell kam die Erkenntnis, das wir hier etwas einzigartiges geschaffen hatten, das zeigte auch die Reaktion unserer Freunde, die allesamt begeistert waren von unserer ersten Arbeit. Unseren Freundeskreis mit Spielzeugen zu versorgen brachte die nötige Übung, Erfahrung und Optimierung der Ergebnisse und wir waren bald besessen von der Idee, unsere Spielzeuge nicht nur wenigen, sondern allen Suchenden weiterzugeben. Endlich hatte unser frisch entwickeltes Sendungsbewusstsein in Sachen Sex ein im wahrsten Sinne greifbares Mittel gefunden!

Jetzt ging plötzlich alles sehr rasch. Ein probeweiser Internetauftritt war schnell gezaubert, schliesslich hatten wir mit der Institutspage und unserer CD schon erste Erfahrungen gesammelt. Es war auch Sommer und wir konnten mit den neuen Spielzeugen an unseren Lieblingsteich gehen und dort für nette Bildchen posieren (*ggg*, die wir uns heute nicht mehr zu zeigen trauen), das hat auch einen Riesenspass gemacht. Eine tolle Voraussetzung war auch unsere damalige Studentenbude, die zwar winzig war, aber zu der es einen schönen Dachboden, Bastelkammer, Abstellräume usw. gab, dort liess sich sehr schön eine kleine Werkstatt einrichten.

Und so waren wir bald schon mitten drin 'im Geschäft', die ersten Aufträge kamen, prompt mit sehr guten feedbacks hinterher, super, wir waren richtig glücklich. Sylvester 1999 gab dann die entgültige Entscheidung gegen unsere bisherige Laufbahn, zugunsten der Spielzeuge. Den Jahreswechsel ins neue Jahrtausend haben wir mit der Fabrikation des 'Millennium-Dildos' zelebriert, Bilder davon sogar zeitgleich ins Internet gestellt und online mit zufälligen Neugierigen gefeiert. Die Aussicht, in Zukunft völlig selbstständig zu sein und einfach zusammen zu Hause zu arbeiten, noch dazu an einer Sache, die wir mit weitem Abstand besser machen, als sonst irgendjemand, erschien uns äusserst verlockend. Das typische Geologenschicksal, irgendwo in der Weltgeschichte umherzuirren und auf Steinen herumzuklopfen, dagegen gar nicht mehr besonders, obwohl uns das nur einen Augenblick früher noch als sehr abenteuerlich und erstrebenswert vorkam.

Seitdem sind wir also voll und ganz bei der Sache und haben in dieser Zeit, trotz des kleinen Rahmens, in dem wir arbeiten, doch schon sehr viele von Euch dort draussen glücklich machen können, mit endlich dem guten Spielzeug für Erwachsene, dass nicht nur wir so lange vermisst haben! Sehr viele begeisterte feedbacks (klick mal!) sprechen eine eindeutige Sprache und haben uns immer wieder angetrieben, jedes Detail weiter zu verfeinern, neue Modelle zu kreieren und vor allem nie unsere Euphorie zu verlieren. Wir sind Euch riesig dankbar für Eure Unterstützung!

Oh, und dann sind da natürlich auch noch unsere richtig aktiven Fans, die uns schon Jahre die Treue halten, Hans, Paula, Thea, Qingfu z.B. mit vielen tollen Beiträgen im Forum, Cypher, dem leider nach China abtrünnigen Erfinder und Programmierer der ersten NobraControl, zu der auch Maria und Stein so einiges geleistet haben, Psachno, der auf unseren Seiten seine sehr gut recherchierte und umfangreiche erotische Linkliste präsentiert, Dawnwolf, der sogar eine eigene page ins Leben gerufen hat, die Platz für alle zeigefreudigen Nobrafans bietet, www.goldrot.com oder nicht zuletzt Papablues, der die Digitaltechnik in der neuen, erheblich verbesserten Version 2 zu unseren Sachen betreut und vorantreibt! Tausend Dank für Eure tatkräftige Unterstützung, Ihr habt uns so oft Freude gemacht, wir können es gar nicht ausdrücken, was uns das bedeutet! Viele Grüsse an dieser Stelle auch an unsere vielen fans im D-E-S!

Zu der alles entscheidenden guten Mundpropaganda privat und im Internet kamen bald auch Artikel über uns z.B. in der Online-Today, Petra (nobra, der rolls-royce der Sexspielzeuge), Wienerin, dem P.M.-Magazin, Mala's Cybersex, Happyweekend, Praline und sogar Fernsehauftritte auf NBC-Heartbeat, RTL-Extra und Wahre Liebe, diese Ereignisse haben sehr geholfen uns mit unserer Arbeit zu etablieren. Ebenso der betonte Auftritt unserer Spielzeuge in den Pornos von Isabell Golden und Harry S. Morgan, wir haben auch diese sehr deutlichen Darstellungen sehr begrüsst und gerne angeschaut!

Die Gunst der Stunde nach der Wa(h)re Liebe Sendung nutzend liess sich sogar Kredit finden für ein eigenes kleines, noch ein bisschen reparatur-bedürftiges Haus, das aber endlich den nötigen Platz für eine richtige Werkstatt bot. Und so leben wir jetzt noch etwas einsamer in einem abgeschiedenen Tal, stets fleissig mit der Fabrikation beschäftigt. Ausser unser kleiner Roland fordert sein Recht, der gesellte sich im neuen Heim doch noch zu uns, obwohl wir die Hoffnung auf Nachwuchs doch eigentlich längst beiseitegelegt hatten. Was hätte uns schöneres noch passieren können, jetzt sind wir ein richtiger Familienbetrieb!

Und Du kannst mit Deinem Auftrag und Deinem feedback dafür sorgen, Dich selbst und uns glücklich zu machen, wir möchten noch alle Tage die schönsten Vibratoren und Dildos fabrizieren und zu Dir nach Hause schicken!

Nobra's kleiner Bauchladen - Vibrator und Dildo-Sortiment

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